Archive for the ‘Amerika’ Category

Drive-Thru Life

Monday, March 14th, 2016

Es hat schon etwas komisches wenn man aus einer Umgebung kommt wo eine Drive-Thru Bäckerei der „neueste Shit“ ist und die meisten noch nicht so richtig wissen wozu das eigentlich gut sein soll, es aber teilweise trotzdem natürlich auch nutzen. Es ist ja eben da. Es erinnert mich ein wenig an Smartphones, welche man nicht wirklich braucht aber sobald man sie hat, nunja. Auf jedenfall scheint es mir hier in Texas für alles einen DT Schalter zu geben. Von der Apotheke (damit man sich bloß nicht bewegen muss für seine Diabetes Medizin) bis hin zum DT Geldautomaten um sich Geld für ersteres zu besorgen, wenn man nicht mit seiner Karte zahlen möchte. Wer dies nicht macht wird hier eh schon komisch angeschaut. Hier werden teilweise Centbeträge per Karte getätigt. In der Hinsicht kann die deutsche Bürokratie sich definitiv etwas abschauen, wenn sie hin zum papierlosen Büro wollen (welches übrigens schon mindestens seit meinem Praktikum in der IT Abteilung, im Rathaus Flensburg, im Jahr 20XX der Fall war als ich die 8. Klasse besuchte).

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Vom Land der glücklichen Steckdosen in das der Entsetzten

Monday, February 29th, 2016

(Ein Großteil des Textes wurde unter starkem Schlafentzug geschrieben und der Autor war zu faul zu korrigieren. Nur als Warnung)

Angefangen hat es im Grunde wie jede gute Geschichte: Ein früher Abend und 3 Bier. 3 Bier später fing dann das tröge doch ein verständlicherweise. Schließlich war es bei Eintreffen gerade mal 23 Uhr am Hamburg Flughafen. Der erste (und einzig pünktlich erwischte bis zum Zeitpunkt des Schreibens) erwischte Flug war nämlich erst um 6:25 morgens. Das waren ja dann doch noch 7 Stunden und knapp 4-5 bis zum Check-In. Die Sache wurde damit abgerundet das mein iPad sich als nutzlos erwies, da das letzte aktive Passwort ein zufällig generiertes gewesen war. Und da man ein Gerät heutzutage nicht einfach anmachen kann, damit es einem sagt was es alles do drauf gespeichert hat, braucht man halt auch eine Passwort für das iTunes Konto – damit man Kram schauen kann, der nicht im Geringsten mit iTunes zu tun hat. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Apple, die Hurensöhne. Während die Nacht keine weiteren Überraschungen für mich bereit hielt, von einem angenehmen Gespräch mit einem Rentner abgesehen, kam der Morgen dann dafür umso härter – Szene: Check-In. Muss mich etwas selbst loben da ich als einziger nicht wie ein Retard an die Priorityline gestellt hab, sondern an die Stelle wo die nette Dame vom Betrieb das Band für uns Normalsterbliche teilt. War dann auch als erster dran – hat mir aber leider gar nichts gebracht da ich ohne Rückflugticket angetanzt bin und von daher erstmal beim Ticketing eben Jenes erwerben. Geht nun also 89 Tage (Esta Visum erlaubt 90 Tage Aufenthalt) in Amerika vorerst am rumturnen. Die 89 Tage Geschichte wäre übrigens fast total daneben gelaufen. Ich sagte dem Herren nämlich ich würde gern so in 85 Tagen fliegen. Meinte er noch „Sind 83 Tage“. Mich hats da noch nicht stutzig gemacht, den unverschämten Preis bezahlend und mit Erlaubnis vordrängelnd zurück in die Riehe bzw an den Schalter. Oh und zurück geht’s nun New York -> Moskau -> Berlin. Da soll nochmal wer sagen, ich käme nicht viel rum.

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