Wieso der Gedanke frei ist

Warnung: Dies ist ein ‘wahrer’ Blogeintrag von mir und meinen Gedanken.

Ich bin derzeit sehr limitiert in meinen Möglichkeiten. Nicht nur körperlich, auch meine Zukunft sieht derzeit nicht super aus. Ich werde wahrscheinlich wieder aus Mangel an Alternativen mit dem Abitur weitermachen und endlich abschließen. Ich werde mich durch Themen arbeiten, die mich nicht interessieren und die mich danach wahrscheinlich nicht weiter beschäftigen werden.

Dieser Text wird gerade nicht von mir niedergeschrieben, ich entdecke ihn selbst. Wer sagt, das man nur durch Drogen ein Ekstase-ähnliches Gefühl erreichen kann, liegt meiner Meinung nach im Unrecht. Jeder kennt diese Momente. Der volle Einklang mit sich selbst, der Natur und allem drum herum. Man fühlt sich einfach gut, so wie man ist. Man fühlt sich am Leben. Manche würden so weit gehen und sagen, man lebt für diese Momente. Dieser Augenblick, in dem sich die Zeit  in die Unendlichkeit streckt und  man nur Wärme empfindet. Aus eigener Erfahrung ist mir Einmal am besten in Erinnerung geblieben und ich denke viele meiner Momente waren dem ähnlich.

Ich atmete tief ein, während der Wind um mich herumblies und diese Sommerbriese mich etwas kühlte, während die Hitze auf den Feldern unterträglich war. Ich stand im Wald, geschützt durch die Bäume und deren Blättern die mir Schatten spendeten, auf einem kleinen Berg, wo ich als Kind immer mit anderen geklettert war und wir alle Angst hatten, in den See am Fuße des doch rechts steilen Abhangs zu fallen. Auf jedenfall stand ich dort, sah nach unten und fühlte mich komplett. Wenn ich dem Moment tot umgefallen wäre, wäre ich mit einem guten Gefühl gestorben. Und in dem Augenblick, wäre es egal gewesen.

Das gerade beschriebene Szenario ist ein gutes Beispiel für Ekstase, oft auch in der Bibel beschrieben, welche bestimmt auch ein Grund für Religion ist. Viele berichten über religiöse Erfahrungen. Eine der besten Beschreibungen ist das Gefühl, endlich durch eine Tür gegangen zu sein und die Treppe dahinter öffnete einem den Weg in neue Gedankenwelten, oft verbunden mit dem Gefühl der Schwerelosigkeit.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich mit diesem Blogeintrag berichten möchte. Ein kleiner Einblick in meine Gedanken vielleicht und etwas, das ich mal erzählen wollte. Und verzeiht mir bitte, das(s) ich die das/s Regel nicht korrekt anwende. Ich bin dafür wohl einfach zu blöd.

One Response to “Wieso der Gedanke frei ist”

  1. Lyrelyo says:

    Seid gegrüßt Shizuh,
    wie es scheint, so seid auch ihr in den Genuß dieser Momente gekommen. Diese Momente, die dich beflügeln und erheben, dir Ruhe und Gelassenheit schenken und die dich alle deine Sorgen vergessen lassen. Sie sind wahrlich selten und wetvoll. Keiner kann sie dir nehmen und niemals wirst du sie vergessen. Den sie scheinen nahezu unfassbar. Auch ich habe vor kurzem einen solchen Augenblick erlebt. Ein Moment, der mich mit einem tiefen, inneren Frieden erfüllte. Er schien durch die Erfüllung eines lang gehegten Traumes hervorgerufen. Allein der Gedanke an ihn befreit mich wieder vom Grau des Alltags.
    Auch wenn es so manches Mal scheint, dass dir das Leben nicht gut gesonnen ist, so darfst du dir sicher sein, dass ein Licht am Ende des Tunnels erscheinen wird. Ein Licht, welches dich befreit, von allen deinen Sorgen und Nöten und dich in tiefer Stille mit dir selbst begegnet. Es wird dir gut tun und dich zufrieden stellen und deine Sehnsucht nach Vollendung erfüllen.
    Ich wünsche dir viel Erfolg und Glück auf deinem Weg des Lebens
    Lyrelyo

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