Story

Hier gibt es eine selbstgeschriebene Geschichte von mir nachzulesen. Ist nichts besonderes und ich schreib immer mal wieder was neues. Sehr unregelmäßige Updates.

Tschernobyl – A radiated zone

Prolog.

Tschernobyl 1986.

26. April 01:23:40.

Nach Testläufen, die allesamt Ergebnisse im kritischen Bereich erbracht hatten(unter 20% der Nennleistung und einer Xenon-Vergiftung des 4.ten Reaktortrakts) erfolgt infolge einer Wasserstoff und Kohlenstoff Verbindung, sowie einiger nuklearer und atomarer Stoffe, die erste nukleare Explosion, durch die das obere Schutzdach zerstört wurde und so einige atomverseuchte Brennstäbe nach aussen gelangten und sich in einem ca. 10km großen Umkreis verteilten. Sie gelangten in Abwasserkanäle, öffentliches Gelände und Gebäude, Wohngebiete sowie in Wälder und Felder wo sie Tiere, Menschen und Insekten verstrahlten, was zur Folge hatte, das die Menschheit vor einem Problem stand, was sie nie zu vor hatten. Allerdings wusste zurzeit keiner etwas davon und so lebte jeder sein normales Leben weiter. Für etwa 30 Sekunden. Dann folgte die „Knallgasexplosion“ die den gesamten 4.ten Reaktortrakt sprengte und zum Einsturz führte. Diese Explosion weckte so ziemlich alles auf, was noch nicht wach war.

Zwei Tage später begann man mit der Evakuierung des Gebietes in 30km Umkreis. In diesen zwei Tagen starb bereits ein Drittel der Bevölkerung an radioaktiver Strahlung. Nach fünf Tagen war klar, das eine Evakuierung aussichtslos war. Die verbliebenen 4% der Bevölkerung war verschollen oder weigerte sich zu gehen. Einige begannen die Evakuierungtrupps zu überfallen um so an Waffen zu kommen. Diese waren hauptsächlich kleinere Gangster und Diebe die aus dem ganzen Profit schlagen wollten. Sie begannen zu plündern und so kleinere Stützpunkte, Basen und Bunker zu errichten. Nach drei Wochen war das Gebiet gesperrt und es kam keiner raus oder rein. Zumindest nicht auf legalem Wege. Es entstand ein Machtkampf um Gebiete mit Wasser, Nahrung und Energiequellen.

30 Jahre später interessierte sich schon lange keiner mehr für dieses Sperrgebiet. Aus den Augen, aus dem Sinn. Doch der Machtkampf war immernoch im vollen Gange und einige Abenteurer, Söldner und Wissenschaftler drangen immer wieder ins Gebiet ein und brachten so Nahrung, sauberes Wasser und Waffen ins Sperrgebiet. Allerdings lebten dort nicht mehr nur Menschen und Tiere. Es gab noch viele andere neue Spezien, die aus verschiedenen Mutationen entstanden waren. Auch gab es Menschen, die der radioaktiven Strahlung zu viel ausgesetzt waren, und so begannen sie sich in wandelnde Leichen zu verwandeln. Sie waren weder dumm oder langsam, sie verloren Haut und Haare, was sie halbtot aussehen ließ.

Tschernobyl lebt.

1

Hey, depp. Wach auf man!“. Dimitrij fiel von einer Trage, die auf Kisten war, auf harten Betonboden. Er spürte die Schusswunden im Bein, die er sich beim Schusswechsel mit den Söldner zugezogen hatte. Allerdings wurde er bewusstlos und anscheinend hatte ihn Alexandejr gerettet. Er sah sich kurz um und sah das es ein Haus in Pripyat war, einer Stadt nahe Tschernobyl, so nahe, das in den ersten Tagen. Er stand auf und konnte durch die provisorische Schiene aus Holzstöcken und Band erstaunlich gut gehen. Er griff sich sein altes Gewehr und seine schallgedämpfte Pistole. Er befestigte sie an seinem Gürtel, an welchem auch noch gut 4 Magazine für sie hatte. Das Gewehr hängte er sich um und steckte die 40 Patronen dafür in einen Umhängebeutel den er auch am Gürtel befestigte, neben den beiden Granaten. Er drehte sich zu Alexandejr um der ihn äugte: „Mh, geht doch. Solange du laufen kannst geht’s ja. Wir sind nur noch drei Männer. Die Anderen wurden alle getötet. Scheiß Bastarde. Aber unser eigentlich es Problem ist hier rauszukommen. Scheiß auf den Auftrag, die können die Bombe selbst befestigen! Also los, wir haben gute drei Kilometer bis UG-City. Ich hol Gawriil, er hat unten nach Munition nach gesehen, also guck ob alles frei ist!“. Dimitrij blickte aus dem Kellerfenster und sah ihren Laster, der auch Stunden danach noch brannte, so wie alles hier. Alles brannte länger als normal, es konnte sich keiner erklären, was sie aber gut für Lagerfeuer und Fackeln nutzen konnten, falls es von Nöten war, wenn sie mal wieder keine teuren Batterien hatten. Er holte sein restlich Hab und Gut, was unter anderem eine Taschenlampe, eine Karte von Pripyat, die er selber angefertigt hatte, ein Militärmesser mit Kompass, das er aus einem Patrouillen Fahrzeug gestohlen hatte und eine Flasche sauberes Wasser, was hier sehr viel Wert war.

Als die Drei aus dem Haus getreten waren, erhellte der Laster die Straßen. Sie gingen ein paar Schritte, doch dann hörte man ein klicken aus der Ferne, sah einen roten Lichtpunkt aufblitzen und Gawriil mit einem Loch im Kopf umfallen. Ohne Ton. Nur ein dumpfes Geräusch als er auf den Teer fiel. „Deckung suchen Dimitrij, los hier hinter die Straßenblockaden!“ rief Alexandejr Dimitrij zu, der für einen kurzen Augenblick abwesend gewesen war. Alexandejr zog ihn instinktiv runter. Kurz darauf war ein Faustgroßes Loch in der Wand hinter ihnen. Dimitrij kam wieder zu sich griff in den Beutel und versuchte zittrig die Patrone in das Gewehr zu stopfen, als Alexandejr es ihm aus den Händen riss, die Kugel reinquetschte, anlegte und mit einem sicheren Schuss den Heckenschütze vom Dach holte. Nach dem Treffen viel er vornüber herunter und landete zur Hälfte auf dem Stacheldraht. „Das war’s. Komm, wir müssen Gawriil’s Sachen mitnehmen. Wäre dumm das hier liegen zulassen. Hol du dir die Sachen von dem Arsch dahinten“. Dimitrij ging „zu dem Arsch dahinten“ und warf sein altes Gewehr ins Gebüsch und nahm stattdessen das des Scharfschützen. Er nahm sich das gute Dutzend Patronen, die beiden Morphium Spritzen und die Dose Vitaminpillen. So etwas sah man nicht oft, er musste sie gut vor Alexandejr verstecken, damit er nichts abhaben wollte, schließlich hatte er ihn erledigt. Er ging zurück und bekam die zwei Magazine von Gawriil, sowie eine weitere Flasche Wasser. „Wenn du mir noch mehr gibst, kann ich gar nicht mehr laufen Alexandejr, lass mal gut sein“ bellte Dimitrij halb lachend. Auf dem Rest dem des Weges war weder ein Hinterhalt noch wilde Tiere oder andere Viecher.

An den Schrotttoren von UG-City angekommen, traten sie die Treppen hinunter in den Ubahn-Bahnhof. Das war einer der Momente wo sich der, in Bikerjacke und Jeans, angezogene Dimitrij sich seine Wollmütze richtete und danach eine möglichst coole Miene aufzusetzen. Ja, das war der Grund warum er hier war. 22 Jahre lang in einer Großstadt gelebt und mit 24 den großen Traum erfüllt hier draußen ums Überleben zu kämpfen. Genau wegen diesen Momenten, wo er sich so unglaublich cool fühlte. Er stolperte und fiel die restlichen Treppenstufen hinunter. Alexandejr ging laut lachend weiter.

1.1

.//Rise and shine

Als die Tore mechanisch angehoben wurden erblickten die beiden den vertrauten Anblick von UG-City, auch „The Pitt“ genannt. Alles war metallisch, rostig und die riesigen Hallen waren über 50 Meter hoch, bevor sie ein rapides Ende aus Beton hatten. Aus einem Radio am Torwachposten klang 60’er Jahre Musik vom einzigen Radiosender in der radiated zone. Es sendete sowohl die neuesten Ereignisse wie z.B. wenn erneut einer versucht hatte Big Steel, den Sklavenkönig, zu töten oder erneut eine neue Annomalie aufgetreten war.

In der Unterwelt lebten nicht nur Menschen, sondern auch Ghule, Wolfsmenschen und glühende Wesen, die zwar reden konnten, aber keiner wusste was sie wirklich mal waren. Die Wolfsmenschen waren Wölfe die, durch die radioaktive Strahlung, gelernt hatten auf zwei Beinen zu gehen. Außerdem hatten sich ihre Pfoten so verändert das sie nun vier „Finger“ hatten, die ein wenig dünner und länger als die ursprünglichen waren. Sie konnten nicht perfekt reden und gaben oft dumpfe Geräusche im Gespräch von sich. Sie können sowohl auf zwei als auch auf vier Beinen gehen. Die Ghule waren ursprünglich Menschen gewesen, doch durch die Strahlung verloren sie einiges an Haut und lebten länger als normale Lebewesen. Sie konnten weiterhin Waffen benutzen, allerdings konnte es auch mal vorkommen das bei ruckartigen Bewegungen ein Körperteil abfiel, was dann in einer umständlichen Operation wieder angenäht werden musste, sowie die Muskeln und Nerven wieder zusammenwachsen mussten. Mit den schlechten medizinischen Voraussetzungen war das sehr teuer und nicht jeder konnte es sich leisten. Sie waren jedoch nicht immer so normal. Es gab auch verwilderte Ghule, die durch die Wälder streiften und alles angriffen was nicht Ghul war.

Doch dieser Ort war nicht nur von Sklaventreibern, Söldnern und Wissenschaftler bewohnt, sondern auch von Familien die die Explosion und Nachwirkungen überlebt hatten und die jetzt hier ihr normales Leben so gut wie möglich weiterlebten. So kam es das auf dem Weg von Dimitrij zur  Klinik „Still Alive“ ein kleiner Junge vorbei lief und rief: „Wenn ich groß bin, will ich auch mal der Sklavenkönig sein!“.

„Wir treffen uns nachher in der Bar, Alexandejr. Ich gehe erst noch zu Dr. Freeman damit er sich mal die Schusswunden ansieht. Bis dann“ erklärte Dimitrij und machte sich auf den Weg zum Arzt. Dort angekommen begrüßte ihn Alex Vance, die Assistentin von Freeman. „Ah, Dimitrij. Schon wieder Schusswunden? Einfach den Gang längs und die zweite Tür links. Dr. Freeman hat gerade nichts zu tun“.
Er klopfte an Freeman’s Tür und trat nach einem kurzen warten ein. Das Zimmer war nur leicht beleuchtet und der Doktor saß hinter einem hölzernem Schreibtisch, der schon einige Gebrauchsspurren hatte. „Hallo Gordon, könntest du dir mal mein Bein angucken?“ fragte Dimitrij und setzte sich in einen Sessel. „….“ „Hey, Gordon! Ich bin es, du kannst ruhig reden“ „Ok, ok. Ich rede nunmal nicht viel. Also, Bein…ok sollte gehen, aber Dimitrij, du musst mehr aufpassen, das kannst du nicht ewig machen, auch wenn du noch jung bist“.
Freeman zog Dimitrij die Kugeln mit einer speziellen Zange aus dem Bein und verband ihm das Bein. Er legte die Zange danach zurück in ein Regal, neben eine rote Brechstange und einem Brief mit einem schwarzem Stempel darauf. Der Stempel fiel Dimitrij sofort ins Auge. Es war das Zeichen der Bruderschaft von Atom. Sie war eine religiöse Gruppe, die Tschernobyl als ein Zeichen Gottes sahen. Sie wollten alle Ungläubigen töten und versuchten immer wieder durch die Tore von Underground City zu kommen. Man erkannte sie leicht an der schweren Stahlrüstung die viel Munition aushalten konnte und an dem schwarzem „radioaktiv“ Zeichen auf ihrer Rüstung.

„Was hast du jetzt wieder gemacht? Immer wenn ich hierher komme schmuggelst du Medikamente oder behandelst gesuchte Leute, aber was will die Bruderschaft von dir? Die Sklaventreiber werden dich in Stücke reißen wenn sie das finden, da hilft auch dein Status als Arzt nichts, also was wollen sie?“ fragte Dimitrij mit ernstem Unterton. „Sie wollen das ich ihnen als Arzt auf einer Mission helfe. Mein alter Kumpel Duke ist in der Bruderschaft, deswegen wissen die auch wer und wo ich bin. Es sind nicht viele, höchstens Drei oder Vier. Wenn du sie irgendwie kriegen könntest..aber lass Duke am Leben und bring ihn her, ich muss ihn zur Vernunft kriegen! Hier, nimm mein Skalpell und die Zange, dann kannst du dir die Schusswunden und anderes selbst entfernen“ verlangte Gordon Freeman und ging um seinen Tisch und langte in die Schublade. „Hier ist der Treffpunkt vermerkt und hier ist Geld für dich, du machst es doch, oder?“ „Hey, einem alten, zahlendem Freund kann ich doch nichts ausschlagen“ antwortete Dimitrij mit einem breiten Grinsen und verstaute alles in seiner Tasche.  Er drehte sich um und ging hinaus. Auf dem Gang kam ihm Robin Walker entgegen, der alte Forscher, der anscheinend eine Mutation am rechten Arm hatte. Dimitrij grüßte ihn mit einem „Tach“ und trat aus der Klinik in das Neonlicht der großen Halle.

1.2

.//Treffpunkt

Dimitrij’s Beine gingen wie von selbst zum Treffpunkt den die Beiden vorher ausgemacht hatten. Wie sollte er das anstellen und vor allem sollte er Alexandejr davon erzählen? Man wusste ja nie wer morgen noch sein Freund war und vor allem wollte er dann wahrscheinlich auch etwas vom Geld, vor allem da „der Duke“ kein Unbekannter der Bruderschaft war. Bekannt für äußerste Brutalität und die Gerüchte die man hörte waren keine guten. Angeblich soll er vor 12 Jahren sich plötzlich entschieden haben sich der Bruderschaft anzuschließen und bis vor ein paar Jahren hörte man nicht viel. Angeblich soll er vor 2 Jahren eine Mission der Bruderschaft falsch ausgeführt haben, woraufhin man ihm den Rang entzog und er wieder Lehrling in der Bruderschaft war. „Das erleichtert die Sache schon mal ihn wieder auf die richtige Seite zu ziehen und wenn man weiß das ich ein Freund des Duke bin, wird mir das bestimmt auch weiterhelfen“ dachte Dimitrij und schlenderte weiter wie ferngesteuert auf die Bar zu. Dort angekommen stach aus der tristen und rostig brauen Umgebung die Farben der Neonlichter de Bar heraus. Schilder alter Marken und Firmen blendeten einem entgegen. Seitdem die Elektrizität wieder vorhanden war, erlebte UG-City einen zweiten Frühling. Viele die in kleinen Lagern gelebt hatten machten sich auf nach UG-City um von dem freien Strom zu profitieren. Der General, sein wahrer Name war auf den Straßen nicht bekannt, so das alle ihn nur „den General“ nannten, versprach allen Einwohnern aus UG-City die in seinem Distrikt wohnten freien Strom. Die Distrikte des Sklavenkönigs, dem Slum, dem Alpha-Distrikt und  „dem grünen Bereich“ mussten für diesen Strom Abgaben liefern, außer den Bewohnern im Slum hatten deswegen alle ausreichend Strom um zum Beispiel ihr Wasser zu erhitzen, eine warme Mahlzeit ohne Lagerfeuer zu machen oder das Radio am laufen zu lassen.

Dimitrij öffnete die schweren Eisentüren der Bar und trat ein in ein warmes und lautes Ambiente, erhellt durch vorherrschend rote Neonlichter. Frank Sinatra kam aus der Juke Box und Alexandejr saß am Tresen und sah zu Dimitrij hinüber. „Endlich, was hat dich aufgehalten?“ „Ach keine Ahnung, bin einfach noch ein wenig erschöpft, ist ja nicht so als würde ich mir morgens beim Aufstehen erst einmal eine Kugel ins Bein drücken.“ „Verständlich, also was nun. Der Auftrag ist gescheitert und die anderen sind, nun ja, offensichtlicher weise nicht so gut weggekommen wie wir. Die Bombe hab ich in Pripyat vergessen, sollte mittlerweile wohl hochgegangen sein, hätten wir sie mitgenommen würde die Bar hier wohl nicht mehr stehen, ich hasse Zeitbomben. Also was nun?“ Dimitrij überlegte noch einmal ob er es Alexandejr sagen sollte, verwarf den Gedanken jedoch kurz daraufhin. Er sah sich um und sah ein paar Black Cops in einer Ecke sitzen. Es war nicht normal das Militärs des Alpha-Distriktes sich hier blicken lassen, sie blieben normalerweise für sich und gaben sich nicht in anderen, für sie minderwertigen, Distriktmitgliedern ab. Jedoch saß bei ihm am Tisch noch eine weitere Person, welche entweder aus dem Slum oder dem grünen Bereich kam. Letzteres schien der Fall gewesen zu sein, da die Person ein grünes Abzeichen auf dem rechten Oberarm seiner Jacke hatte. Die beiden Distrikte waren die Beiden, welche die Enden von UG-City darstellten. Dimitrij drehte sich wieder zu Alexandejr und erklärte ihm kurz: „Ich denke, ich werde erst einmal etwas Eigenes machen und mal gucken ob ich etwas Interessantes finde, ich melde mich dann bei dir.“ Dimitrij stand auf und machte sie auf den Weg aus der Bar, kurz bevor sich die schweren Türen hinter sich schlossen sah er aus den Augenwinkeln wie einer der Black Cops auf ihn zeigte.

1.3

.//Banditen

Da Dimitrij auf Alexandejrs Hilfe verzichten wollte musste er sich nach einem neuem Partner umsehen. Dimitrij beschloss sich ausserhalb von UG-City in einem der Lager umzuhören um wen zu finden der ihm Rückendeckung geben konnte.
Und so machte er sich erneut auf die schützenden Tore von Underground-City zu verlassen.

Als er herausschritt musste seine Augen sich für einige Sekunden an das helle Tageslicht gewöhnen. Es war fast Mittag, der beste Zeitpunkt um halbwegs geschützt durch die Wildnis zu streifen,denn viele Mutationen waren Wesen der Nacht, verkrochen sich diese bei Tage war die einzig verbleibende Bedrohung die Hunde oder deren Besitzer. Während die einen sich versteckten, wurden andere bei Tage erst Recht aktiv. Gauner und Ghule streiften durch die Wiesen und Wälder der Zone. Dimitrij war zwar kein Bandit, doch er gehörte auch keiner Fraktion an. Unter den Wegelagerern gab es nur das Bündnis der Plünderer und eine Splittergruppe, die freien Banditen Letztere waren im Grunde alle Herumtreiber die sich nicht den Regeln des Bündnis beugen wollten und lebten gefährlich, wurden sie doch selbst von ihresgleichen gemordet. Das Bündnis war ein gut organisiertes Netzwerk von Banditen, Plünderern und Wegelagerern welche strategisch Straßenblockaden und Barrikaden errichteten. Auf Dimitrijs letzter Mission hatten eben jene ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Freien waren kein Problem mit ihrer meist schlechten Ausrüstung und Koordination, doch die Bündnisbanditen waren anders. Sie hatten zum Teil sehr gutes Inventar und waren diszipliniert. Ihre Hinterhalte waren oft Todesfallen für ihre Opfer. Dimitrij hatte Respekt vor der dem Bündis, sie beherrschtem schon seit langem die Zone ausserhalb UG-Citys und selbst die Black Ops lief ein Schaudern bei ihrer Erwähnung über den Rücken.

Als Dimitrij die Stufen emporstieg überblickte er die Weiten der Zone. Der Eingang zur Stadt lag ausserhalb Pripyats, in einem kleinem Dorf welches nun nurnoch von einigen Söldnern und Arbeitern bewohnt war. Ein paar Wissenschaftler lebten ebenfalls hier oben, ungeschützt vor den ab und an auftauchenden Emissionen, höchstens durch einige Holzwände welche dazu neigten sehr zerbrechlich zu sein. Doch trotzdem war das Dorf Dimitrijs Hoffnung noch einen Partner zu finden und so ging er durch den Ort. Anscheinend erreichte der Strom inzwischen auch hier die Menschen. Die Lichter vor der Taverne brannten, das zweistöckige Gebäude sah heruntergekommen aus, auch wenn es das einzige Steingebäude außer der Kirche war. Doch in der Kirche war es unmöglich zu übernachten. Nur Mitglieder der Bruderschaft von Atom konnten dort übernachten. Das wurde niemals so gesagt, doch es erhielt keiner außer ein paar zwielichtigen Gestalten Einlass in diesen heiligen Ort. Die Bruderschaft war sehr religiös und ebenso fanatisch. Jeder der einen ihrer heiligen Plätze betrat wurde als Feind der Bruderschaft angesehen und musste sich entweder ihrer Religion beugen und sich ihnen anschließen oder mit dem Tode büßen.

„Willkommen Dimitrij! Schön dich mal wieder hier zu sehen“ gröllte der Wirt ihn an. „Ja, ist in der Tat ein wenig her, bin einfach nicht dazu gekommen Wladislaw“ entgegnete Dimitrij. „Schon ok, schon ok, was führt dich in dieses Drecksloch? Ist ja nicht so, als hättest du sowas noch nötig“. Dimitrij lehnte sich ein wenig über den Tresen und flüsterte Wladislaw zu was für eine Person er brauchte. Wladislaw lachte kurz auf und winkte in Richtung einer der in schwarz gekleideten Männer. „Das ist Boris. Schnell, leise und effizient. Er redet viel wenn der Tag lang ist, aber ist zuverlässig. Ich denke er ist der passende für soetwas“ erklärte Wladislaw. Boris war klein. Nicht ungewöhnlich klein, aber kleiner als die meisten Leute. Vor allem wenn man beachtet, womit er sein Geld verdiente. Aber vielleicht war genau das sein Geheimnis. Seine schwarze Kutte schleifte etwas auf dem Boden hinter ihm und seine Kapuze war zu groß für ihn. Er verdeckte Mund und Nase durch Tücher und trug eine leicht grün schimmernde Schutzbrille mit zwei klaren Rotpunkten. Er trug seine Ausrüstung nicht sichtbar, sogar seinen Rucksack abgezeichnet durch einen Buckel auf seinem Rücken, unter der Robe. Das einzigste was er offen trug war seine Ak47-U, eine kleine und nahkampfstarke Waffe.
Die Ak47-U war Dimitrij nicht unbekannt. Am Anfang seiner Reise in die Zone rettete diese ihm etliche Male das Leben, da sie im Nahkampf nur durch eine Schrotflinte zu schlagen war. Er benutzte sie auf seinem ersten Überfall gegen einige freie Banditen, zusammen mit Alexandejr und einem Söldner, welchen sie sich als Führung mitgenommen hatten, um an Nahrung und sauberes Wasser zu kommen. Sie schafften es leicht das Pack zu überwältigen und begannen mit der Nahrungssuche. Einer der am Boden liegenden Banditen regte sich erneut, schwer angeschossen griff er zu seiner Pistole und drückte ab. Der Söldner fiel mit einem dumpfen Laut neben Dimitrij auf den Boden, welcher sich umdrehte um nach dem Schützen zu suchen, als er den Halbtoten entdeckte und mit einem abwertenden Ausdruck ihm mit seiner Ak47-U den Gnadenschuss setzte. Als er sich die Pistole ansah, bemerkte er das sie leer war. “Die hätte er sich selber geben sollen, Bastard”.

Kurz in seiner Traumwelt vertieft, kam Dimitrij zurück zu den Anderen und musterte Boris. Seine in schwarzen Lederhandschuhen verpackten Hände rasteten ruhig auf seiner Waffe. „Ich denke, du bist der richtige für diesen Job. Auf gute Zusammenarbeit Kamerad“ sprach Dimitrij und reichte ihm die Hand. „Auf eine gute Zusammenarbeit“ erwiederte er und schlug ein.

Tschernobyl – A radiated zone

Prolog.

Tschernobyl 1986.

26. April 01:23:40.

Nach Testläufen, die allesamt Ergebnisse im kritischen Bereich erbracht hatten(unter 20% der Nennleistung und einer Xenon-Vergiftung des 4.ten Reaktortrakts) erfolgt infolge einer Wasserstoff und Kohlenstoff Verbindung, sowie einiger nuklearer und atomarer Stoffe, die erste nukleare Explosion, durch die das obere Schutzdach zerstört wurde und so einige atomverseuchte Brennstäbe nach aussen gelangten und sich in einem ca. 10km großen Umkreis verteilten. Sie gelangten in Abwasserkanäle, öffentliches Gelände und Gebäude, Wohngebiete sowie in Wälder und Felder wo sie Tiere, Menschen und Insekten verstrahlten, was zur Folge hatte, das die Menschheit vor einem Problem stand, was sie nie zu vor hatten. Allerdings wusste zurzeit keiner etwas davon und so lebte jeder sein normales Leben weiter. Für etwa 30 Sekunden. Dann folgte die „Knallgasexplosion“ die den gesamten 4.ten Reaktortrakt sprengte und zum Einsturz führte. Diese Explosion weckte so ziemlich alles auf, was noch nicht wach war.

Zwei Tage später begann man mit der Evakuierung des Gebietes in 30km Umkreis. In diesen zwei Tagen starb bereits ein Drittel der Bevölkerung an radioaktiver Strahlung. Nach fünf Tagen war klar, das eine Evakuierung aussichtslos war. Die verbliebenen 4% der Bevölkerung war verschollen oder weigerte sich zu gehen. Einige begannen die Evakuierungtrupps zu überfallen um so an Waffen zu kommen. Diese waren hauptsächlich kleinere Gangster und Diebe die aus dem ganzen Profit schlagen wollten. Sie begannen zu plündern und so kleinere Stützpunkte, Basen und Bunker zu errichten. Nach drei Wochen war das Gebiet gesperrt und es kam keiner raus oder rein. Zumindest nicht auf legalem Wege. Es entstand ein Machtkampf um Gebiete mit Wasser, Nahrung und Energiequellen.

30 Jahre später interessierte sich schon lange keiner mehr für dieses Sperrgebiet. Aus den Augen, aus dem Sinn. Doch der Machtkampf war immernoch im vollen Gange und einige Abenteurer, Söldner und Wissenschaftler drangen immer wieder ins Gebiet ein und brachten so Nahrung, sauberes Wasser und Waffen ins Sperrgebiet. Allerdings lebten dort nicht mehr nur Menschen und Tiere. Es gab noch viele andere neue Spezien, die aus verschiedenen Mutationen entstanden waren. Auch gab es Menschen, die der radioaktiven Strahlung zu viel ausgesetzt waren, und so begannen sie sich in wandelnde Leichen zu verwandeln. Sie waren weder dumm oder langsam, sie verloren Haut und Haare, was sie halbtot aussehen ließ.

Tschernobyl lebt.

1

Hey, depp. Wach auf man!“. Dimitrij fiel von einer Trage, die auf Kisten war, auf harten Betonboden. Er spürte die Schusswunden im Bein, die er sich beim Schusswechsel mit den Söldner zugezogen hatte. Allerdings wurde er bewusstlos und anscheinend hatte ihn Alexandejr gerettet. Er sah sich kurz um und sah das es ein Haus in Pripyat war, einer Stadt nahe Tschernobyl, so nahe, das in den ersten Tagen. Er stand auf und konnte durch die provisorische Schiene aus Holzstöcken und Band erstaunlich gut gehen. Er griff sich sein altes Gewehr und seine schallgedämpfte Pistole. Er befestigte sie an seinem Gürtel, an welchem auch noch gut 4 Magazine für sie hatte. Das Gewehr hängte er sich um und steckte die 40 Patronen dafür in einen Umhängebeutel den er auch am Gürtel befestigte, neben den beiden Granaten. Er drehte sich zu Alexandejr um der ihn äugte: „Mh, geht doch. Solange du laufen kannst geht’s ja. Wir sind nur noch drei Männer. Die Anderen wurden alle getötet. Scheiß Bastarde. Aber unser eigentlich es Problem ist hier rauszukommen. Scheiß auf den Auftrag, die können die Bombe selbst befestigen! Also los, wir haben gute drei Kilometer bis UG-City. Ich hol Gawriil, er hat unten nach Munition nach gesehen, also guck ob alles frei ist!“. Dimitrij blickte aus dem Kellerfenster und sah ihren Laster, der auch Stunden danach noch brannte, so wie alles hier. Alles brannte länger als normal, es konnte sich keiner erklären, was sie aber gut für Lagerfeuer und Fackeln nutzen konnten, falls es von Nöten war, wenn sie mal wieder keine teuren Batterien hatten. Er holte sein restlich Hab und Gut, was unter anderem eine Taschenlampe, eine Karte von Pripyat, die er selber angefertigt hatte, ein Militärmesser mit Kompass, das er aus einem Patrouillen Fahrzeug gestohlen hatte und eine Flasche sauberes Wasser, was hier sehr viel Wert war.

Als die Drei aus dem Haus getreten waren, erhellte der Laster die Straßen. Sie gingen ein paar Schritte, doch dann hörte man ein klicken aus der Ferne, sah einen roten Lichtpunkt aufblitzen und Gawriil mit einem Loch im Kopf umfallen. Ohne Ton. Nur ein dumpfes Geräusch als er auf den Teer fiel. „Deckung suchen Dimitrij, los hier hinter die Straßenblockaden!“ rief Alexandejr Dimitrij zu, der für einen kurzen Augenblick abwesend gewesen war. Alexandejr zog ihn instinktiv runter. Kurz darauf war ein Faustgroßes Loch in der Wand hinter ihnen. Dimitrij kam wieder zu sich griff in den Beutel und versuchte zittrig die Patrone in das Gewehr zu stopfen, als Alexandejr es ihm aus den Händen riss, die Kugel reinquetschte, anlegte und mit einem sicheren Schuss den Heckenschütze vom Dach holte. Nach dem Treffen viel er vornüber herunter und landete zur Hälfte auf dem Stacheldraht. „Das war’s. Komm, wir müssen Gawriil’s Sachen mitnehmen. Wäre dumm das hier liegen zulassen. Hol du dir die Sachen von dem Arsch dahinten“. Dimitrij ging „zu dem Arsch dahinten“ und warf sein altes Gewehr ins Gebüsch und nahm stattdessen das des Scharfschützen. Er nahm sich das gute Dutzend Patronen, die beiden Morphium Spritzen und die Dose Vitaminpillen. So etwas sah man nicht oft, er musste sie gut vor Alexandejr verstecken, damit er nichts abhaben wollte, schließlich hatte er ihn erledigt. Er ging zurück und bekam die zwei Magazine von Gawriil, sowie eine weitere Flasche Wasser. „Wenn du mir noch mehr gibst, kann ich gar nicht mehr laufen Alexandejr, lass mal gut sein“ bellte Dimitrij halb lachend. Auf dem Rest dem des Weges war weder ein Hinterhalt noch wilde Tiere oder andere Viecher.

An den Schrotttoren von UG-City angekommen, traten sie die Treppen hinunter in den Ubahn-Bahnhof. Das war einer der Momente wo sich der, in Bikerjacke und Jeans, angezogene Dimitrij sich seine Wollmütze richtete und danach eine möglichst coole Miene aufzusetzen. Ja, das war der Grund warum er hier war. 22 Jahre lang in einer Großstadt gelebt und mit 24 den großen Traum erfüllt hier draußen ums Überleben zu kämpfen. Genau wegen diesen Momenten, wo er sich so unglaublich cool fühlte. Er stolperte und fiel die restlichen Treppenstufen hinunter. Alexandejr ging laut lachend weiter.

.//Rise and shine

Als die Tore mechanisch angehoben wurden erblickten die beiden den vertrauten Anblick von UG-City, auch „The Pitt“ genannt. Alles war metallisch, rostig und die riesigen Hallen waren über 50 Meter hoch, bevor sie ein rapides Ende aus Beton hatten. Aus einem Radio am Torwachposten klang 60’er Jahre Musik vom einzigen Radiosender in der radiated zone. Es sendete sowohl die neuesten Ereignisse wie z.B. wenn erneut einer versucht hatte Big Steel, den Sklavenkönig, zu töten oder erneut eine neue Annomalie aufgetreten war.

In der Unterwelt lebten nicht nur Menschen, sondern auch Ghule, Wolfsmenschen und glühende Wesen, die zwar reden konnten, aber keiner wusste was sie wirklich mal waren. Die Wolfsmenschen waren Wölfe die, durch die radioaktive Strahlung, gelernt hatten auf zwei Beinen zu gehen. Außerdem hatten sich ihre Pfoten so verändert das sie nun vier „Finger“ hatten, die ein wenig dünner und länger als die ursprünglichen waren. Sie konnten nicht perfekt reden und gaben oft dumpfe Geräusche im Gespräch von sich. Sie können sowohl auf zwei als auch auf vier Beinen gehen. Die Ghule waren ursprünglich Menschen gewesen, doch durch die Strahlung verloren sie einiges an Haut und lebten länger als normale Lebewesen. Sie konnten weiterhin Waffen benutzen, allerdings konnte es auch mal vorkommen das bei ruckartigen Bewegungen ein Körperteil abfiel, was dann in einer umständlichen Operation wieder angenäht werden musste, sowie die Muskeln und Nerven wieder zusammenwachsen mussten. Mit den schlechten medizinischen Voraussetzungen war das sehr teuer und nicht jeder konnte es sich leisten. Sie waren jedoch nicht immer so normal. Es gab auch verwilderte Ghule, die durch die Wälder streiften und alles angriffen was nicht Ghul war.

Doch dieser Ort war nicht nur von Sklaventreibern, Söldnern und Wissenschaftler bewohnt, sondern auch von Familien die die Explosion und Nachwirkungen überlebt hatten und die jetzt hier ihr normales Leben so gut wie möglich weiterlebten. So kam es das auf dem Weg von Dimitrij zur Klinik „Still Alive“ ein kleiner Junge vorbei lief und rief: „Wenn ich groß bin, will ich auch mal der Sklavenkönig sein!“.

„Wir treffen uns nachher in der Bar, Alexandejr. Ich gehe erst noch zu Dr. Freeman damit er sich mal die Schusswunden ansieht. Bis dann“ erklärte Dimitrij und machte sich auf den Weg zum Arzt. Dort angekommen begrüßte ihn Alex Vance, die Assistentin von Freeman. „Ah, Dimitrij. Schon wieder Schusswunden? Einfach den Gang längs und die zweite Tür links. Dr. Freeman hat gerade nichts zu tun“.

Er klopfte an Freeman’s Tür und trat nach einem kurzen warten ein. Das Zimmer war nur leicht beleuchtet und der Doktor saß hinter einem hölzernem Schreibtisch, der schon einige Gebrauchsspurren hatte. „Hallo Gordon, könntest du dir mal mein Bein angucken?“ fragte Dimitrij und setzte sich in einen Sessel. „….“ „Hey, Gordon! Ich bin es, du kannst ruhig reden“ „Ok, ok. Ich rede nunmal nicht viel. Also, Bein…ok sollte gehen, aber Dimitrij, du musst mehr aufpassen, das kannst du nicht ewig machen, auch wenn du noch jung bist“.

Freeman zog Dimitrij die Kugeln mit einer speziellen Zange aus dem Bein und verband ihm das Bein. Er legte die Zange danach zurück in ein Regal, neben eine rote Brechstange und einem Brief mit einem schwarzem Stempel darauf. Der Stempel fiel Dimitrij sofort ins Auge. Es war das Zeichen der Bruderschaft von Atom. Sie war eine religiöse Gruppe, die Tschernobyl als ein Zeichen Gottes sahen. Sie wollten alle Ungläubigen töten und versuchten immer wieder durch die Tore von Underground City zu kommen. Man erkannte sie leicht an der schweren Stahlrüstung die viel Munition aushalten konnte und an dem schwarzem „radioaktiv“ Zeichen auf ihrer Rüstung.

Was hast du jetzt wieder gemacht? Immer wenn ich hierher komme schmuggelst du Medikamente oder behandelst gesuchte Leute, aber was will die Bruderschaft von dir? Die Sklaventreiber werden dich in Stücke reißen wenn sie das finden, da hilft auch dein Status als Arzt nichts, also was wollen sie?“ fragte Dimitrij mit ernstem Unterton. „Sie wollen das ich ihnen als Arzt auf einer Mission helfe. Mein alter Kumpel Duke ist in der Bruderschaft, deswegen wissen die auch wer und wo ich bin. Es sind nicht viele, höchstens Drei oder Vier. Wenn du sie irgendwie kriegen könntest..aber lass Duke am Leben und bring ihn her, ich muss ihn zur Vernunft kriegen! Hier, nimm mein Skalpell und die Zange, dann kannst du dir die Schusswunden und anderes selbst entfernen“ verlangte Gordon Freeman und ging um seinen Tisch und langte in die Schublade. „Hier ist der Treffpunkt vermerkt und hier ist Geld für dich, du machst es doch, oder?“ „Hey, einem alten, zahlendem Freund kann ich doch nichts ausschlagen“ antwortete Dimitrij mit einem breiten Grinsen und verstaute alles in seiner Tasche. Er drehte sich um und ging hinaus. Auf dem Gang kam ihm Robin Walker entgegen, der alte Forscher, der anscheinend eine Mutation am rechten Arm hatte. Dimitrij grüßte ihn mit einem „Tach“ und trat aus der Klinik in das Neonlicht der großen Halle.